Onlinebroker Vergleich

Es muss nicht zusätzlich kosten

Es gab eine Zeit (Damals! Nachm Krieg!), da waren Börseninvestments nur etwas für vermeintlich reiche Leute, was einem spätestens dann klar wurde, als man bei seiner Hausbank die Gebührenübersicht seiner Hausbank einsah (wie z.B. 50€ für einen Inlands-Wertpapierauftrag). Wie in so vielen Feldern hat das Internet und die darauf folgende Entstehung von Direktanbietern das Preisniveau erheblich nach unten gedrückt, was der Nettorendite des Anlegers natürlich sehr entgegenkommt. Der ein oder andere wird noch Geschichten kennen, wo Vermögens- oder Bankberater ein Depot regelmässig umschichteten und an jeder Transaktion kräftig verdienten. Durch die Ermächtigung des Kunden (wie z.B. der Fähigkeit eine Überweisung online zu tätigen), fallen solche Gebührenfallen durch Fehlanreize in der Regel weg. Doch nur weil etwas günstiger ist als früher, heißt es nicht dass es nicht doch besser sein könnte.

Persönlich (k)eine Empfehlung

Persönlich habe ich nach einer ersten Berührung mit der Deutschen Bank sehr schnell zu flatex gewechselt, die mit ihren 5,90€ Flatgebühren (außerbörslich) eine günstigere und schnellere Möglichkeit des Aktienerwerbs boten. Wie günstig der Aktienkauf durch gelegentliche Freetrade-Aktionen ist, darf sich ihr innerer Schwabe mit reibenden Händen selbst ausmalen 😉

Bei der Recherche für diesen Beitrag bin ich allerdings zu der Erkenntnis gekommen, dass die Welt sich weiterdreht und ein einstiger Discountbroker Marktführer im Laufe der Zeit auch teurer werden kann, zumal die Konkurrenz nicht schläft. In diesem Zuge bin ich auf OnVista gestoßen, die meiner Meinung nach (derzeit) ein sehr attraktives Angebot haben und ich nun entsprechend einen Wechsel vorbereite (Sie wissen ja, Kapital ist reisewillig bei grünerem Gras).

Eine persönliche Empfehlung kann ich an dieser Stelle natürlich noch nicht aussprechen, oder sie soweit verallgemeinern, dass es sich regelmässig lohnt, die eigenen Angewohnheiten zu hinterfragen.

Anforderungen

Je nach Investitionsneigung und Art und Anlagevolumen können Empfehlungen der besten oder günstigsten Onlinebroker variieren. So spielen die folgenden Faktoren eine wichtige Rolle:

  • Anlageraum (Deutschland, Europa, weltweit..)
  • Anlageuniversum (Aktien, Optionen, Derivate…)
  • Anlagevolumen (Große oder kleine Vermögen)
  • Anlagehorizont (kurz-, mittel- oder langfristig)
  • Guthabenverzinsung auf dem Cash-/Verrechnungskonto

Gebührenstruktur

Eine entscheidend Rolle für die Wahl des optimalen Brokers ist die Gebührenstruktur, gemäß dem schwäbischen Bonmot  G’spart sich verdient und den individuellen Anforderungen:

  • Grundgebühr (Onlinedepots sind i.d.R. ohne Jahresgebühr)
  • Ordergebühr (Gebühr für den Broker, Börsengebühren kommen je nach Handelsplatts noch unabhängig hinzu)
  • Dividendengebühr (gilt i.d.R. nur für den Empfang von Dividenden aus dem Ausland)
  • Gebühr für Zusatzleistungen (z.B. zusätzliche Erstellung von Dokumenten, Zusendung von Eintrittskarten einer Hauptversammlung)
  • Erhebungszeitpunkt der Abgeltungssteuer (i.d.R. direkt nach Verkaufsausführung)
  • Zinshöhe des Wertpapierkredits (Sogenannte Lombardkredite nehmen Wertpapiere als Sicherheit mit einem Bewertungsabschlag, z.B. 70% des Depotwerts als Kreditlinie)

Onlinebroker Vergleichsrechner mit Parametern

Vielleicht finden Sie hier eine verzinslichere Bleibe für Ihr Kapital, denn seien sie sich gewiss, es liebt Zinsen und geringe Kosten, gepaart mit Komfort.

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