Kreditkarten Vergleich

Geschichte

Die Kreditkarte entstand in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und hat ihren Namen durch die Tatsache erhalten, dass dem Karteninhaber von der Kartengesellschaft häufig ein Kredit gewährt wird. So war die Karte lange Zeit Ausdruck davon wohlhabend zu sein, da einem sonst kein Kredit gewährt würde.

Die meisten dieser Karten sind weltweit einsetzbar, so dass man überall auf der Welt liquide ist und zu Anfangszeiten gerade der damalige Jetset diese Form der Zahlung präferierte. In der heutigen Zeit gehört die Kreditkarte unter den Onlinezahlungsmitteln zu den drei beliebtesten Varianten (nach der Banküberweisung und Paypal in Deutschland). Derzeit verfügen etwa 32% der Deutschen über eine Kreditkarte.

Die Vorteile für den Einsatz einer Kreditkarte können hierbei vielfältig sein:

  • weltweite Liquidität
  • Guthabenverzinsung
  • Mehrwertleistungen (z.B. in Form von Versicherungen)
  • Kreditmöglichkeit ohne Schufa
  • Finanzierungsinstrument für Selbstständige

Das Kreditkarten System

Die meisten Deutschen haben ihre Kreditkarte als Ergänzung zu ihrem Girokonto (Vergleiche Empfehlung DKB-Kreditkarte) mit unterschiedlichen Konditionen. Die Banken arbeiten in diesen Fällen entweder mit den beiden großen Kreditkartenorganisationen MasterCard oder Visa zusammen. Zwei weitere Kartengesellschaften (Diners und American Express) geben Kreditkarten direkt heraus ohne unmittelbare Kooperation mit Banken. Dieses Viergestirn teilt nahezu den gesamten europäischen Markt unter sich auf.

Kreditkarten Typen

Kreditkarte ist nicht gleich Kreditkarte. Neben den unterschiedlichen Konditionen (z.B. Gebührenstruktur) der verschiedenen Anbieter, gibt es weiter unterschiedliche Ausgestaltungen in der (zeitlichen) Abrechnung und des Kreditlimits.

Die echte Kreditkarte (Revolving Card)

Optisch lässt sich eine echte Kreditkarte daran erkennen, dass die Kreditkarte eine hochgeprägte (also keinen reinen Aufdruck) Kartennummer hat. In heutiger Zeit hat dieses Merkmal an Bedeutung verloren, war früher aber für den Einsatz an den sogenannten ?€œRitsch-Ratsch Geräten?€ relevant. An echten Kreditkarten gibt es zwei Typen:

Kreditkarte

Wie bei einem normalen Bankkredit üblich, wird dem Kunden von seinem Geldinstitut in Abhängigkeit von seiner Bonität eine Kreditlinie eingeräumt, über das er mittels der Karte verfügen kann. Die Abrechnung der getätigten Umsätze geschieht i.d.R. monatlich, wobei sich in der Praxis zwei Arten der Begleichung durchgesetzt haben.

  1. Begleichung der Kreditkartenschulden am Stück (monatliche Abrechnung, zinsfreier Kredit)
  2. Begleichung der Kreditkartenschulden in Raten (indirekter Ratenkredit, Konditionen oft schlechter als bei einem reinen Ratenkredit)

Im ersten Fall gewährt das Institut dem Kunden also einen zinsfreien Kredit über maximal einen Monat, wohingegen in der zweiten Variante Zinsen für die ausstehende Summe anfallen. Ob diese Zinsen höher sind als der hauseigene Dispozinssatz, mag von den eingeräumten Konditionen abhängen, aber grundsätzlich offeriert sich hier die Gefahr der Ãœberschuldung.

Zahlt man folglich regelmässig seine “Schulden” zurück, ist es ein sehr angenehmes Instrument, allerdings sollte man nicht auf die Idee kommen es als langfristiges Anlageinstrument zu missbrauchen (hierzu gibt es einige Geschichten von überschuldeten Amerikanern).

Charge Card

Eine Variante der originären Kreditkarte ist die sogenannte Charge Card. Der wesentliche Unterschied zur reinen Kreditkarte ist hierbei, dass kein Kreditrahmen seitens der Bank eingeräumt wird und die monatlich getätigten Umsätze für die sofortige Zahlung am Monatsende (Zahlungsziel) lediglich gesammelt werden. Der Vorteil ist hierbei natürlich, dass während des Abrechnungszeitraums ein Zinsgewinn durch die aufgeschobene Zahlung entsteht und durch den fehlenden Kreditrahmen das Risiko einer Ãœberschuldung minimiert wird. Sollte die Monatsabrechnung größer sein als das Guthaben auf dem Girokonto, werden in diesem Falle natürlich Zinsen für den Dispositionskredit (Dispo) fällig, was unter dem Strich natürlich wieder heißt, dass man mehr Geld ausgegeben hat als man eigentlich hatte.

Die unechten Kreditkarten

Wenn man echte Kreditkarten entsprechend betont, muss es natürlich auch unechte Kreditkarten geben. Hintergrund ist hierzu, dass die wesentlichen Eigenschaften einer Kreditkarte fehlen (Kreditgewährung und Zahlungsziel), allerdings können Sie überall dort eingesetzt werden, wo man auch mit echten Kreditkarten zahlen kann (Sie kennen die gängigen Logos bestimmt am Eingang der Ladenstür).

Die Debit Card

Die Debit Card erhält man in der Regel als flache Variante der Plastikkarte und ohne die Eingangs erwähnte Merkmale einer echten Kreditkarte. Das bedeutet, dass bei einer Zahlung mit der Debit Card das hinterlegte Girokonto direkt belastet wird und die Abbuchung (bis zu zwei Tagen) zeitnah erfolgt. Im Grunde weißt die Debit Card so die gleichen Merkmale wie eine EC- oder Maestro-Karte auf, mit dem Unterschied, dass sie zusätzlich weltweit und für Bezahlvorgänge im Internet fähig ist.

Die Prepaid Kreditkarte

Wie aus den frühen Jugendtagen des Mobilfunks bekannt, kann man bei dieser Karte nur soviel Geld ausgeben, wie man zuvor auf die Karte geladen hat. Diese Guthaben Kreditkarte weißt also wie die Debit Card das Merkmal auf, dass das ausgebend Geld sofort abgebucht wird und natürlich auch kein Zahlungsziel oder Kreditlinie zur Verfügung stehen.

Die Virtuelle Kreditkarte

“Virtuell” bedeutet zumeist nicht-physisch, so dass man bei dieser Variante keine Plastikkarte erhält und der Einsatz für den virtuellen Raum (das Internet) vorgesehen ist. Als Kunde erhält man alle nötigen Angaben für einen Zahlungsvorgang (Kreditkartennummer, Gültigkeitsdauer und Prüfnummer). Merkmal ist hierbei, dass neben der fehlenden Plastikkarte dieselben Ausprägungen wie bei einer Kreditkarte auf Guthabenbasis gelt, man kann nur ausgeben was zuvor eingezahlt hat. Vielleicht ist dieses Modell am ehesten mit einem Amazon- oder iTunes-Gutschein vergleichbar.

Kreditkarten Konditionen vergleichen

Wie eingangs erwähnt, unterscheiden sich die Konditionen einer Kreditkarte neben der Art einer Kreditkarte, auch über das ausgebende Institut sowie der eigenen Bonität. Sollten Sie sich für die verschiedenen Varianten am hiesigen Markt interessieren, bietet der folgende Vergleichsrechner einen sehr guten Ãœberblick über das Angebot an Merkmalen und Konditionen:

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